Wechsel der Oberin in den Katharina Kasper-Kliniken

15. November 2014

Sie ist die gute Seele im St. Elisabethen- und im St. Marienkrankenhaus und hat im Frühjahr ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in den Katharina Kasper-Kliniken in Frankfurt gefeiert: die scheidende Krankenhausoberin Schwester M. Marita Fabich. Nun wurde sie mit einem festlichen Gottesdienst und einem Festakt in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Sie ist die gute Seele im St. Elisabethen- und im St. Marienkrankenhaus und hat im Frühjahr ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in den Katharina Kasper-Kliniken in Frankfurt gefeiert: die scheidende Krankenhausoberin Schwester M. Marita Fabich. Ob bei Feierlichkeiten und repräsentativen Terminen, den täglichen Gottesdiensten, in der Seelsorge, dem Ethik-Komitee, Förderverein oder Besuchsdienst, aber auch bei den täglichen Rundgängen durch die Kliniken und nicht zuletzt als Mitglied der Betriebsleitung: Sr. Marita scheint überall präsent und immer unterwegs zu sein und hat doch stets auch ein Ohr für Patienten, Besucher und Mitarbeiter. Nun wurde sie mit einem festlichen Gottesdienst und einem Festakt in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Trotz zahlreicher Stationen ihres Wirkens hat sie sich mit 78 Jahren noch ihre Dynamik und Fröhlichkeit bewahrt. Stets strahlt unter der Ordenstracht ein gewinnendes Lächeln hervor. Am 3. Mai 1936 in Kottwitz bei Breslau geboren, wuchs sie später im Rhein-Lahn-Kreis auf. Die Ordensschwestern hat sie dann während ihrer Arbeit im Kindergarten in Wiesbaden-Schierstein kennengelernt und war von deren Lebensweise fasziniert. 1957 trat sie in den Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi ein, besser bekannt als die Dernbacher Schwestern. 

Sie absolvierte eine Ausbildung als Kindergärtnerin und ein Studium als Diplom-Sozialpädagogin. Zunächst wirkte sie im Westerwald in der Behindertenarbeit, später dann als Oberin im St. Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen. 1989 kam sie nach Frankfurt, zunächst als Oberin des St. Elisabethen-, seit 1993 auch als Oberin des St. Marienkrankenhauses. „Das ist eine zwiespältige Gefühlslage, einerseits die Trauer und der Abschied von einer geliebten Aufgabe und vielen schönen Kontakten und Erlebnissen und andererseits aber auch die Freude, nun ganz für die Mitschwestern im Konvent da sein zu können" beschreibt Schwester Marita sichtlich bewegt während des Festaktes den Übergang in den wahrscheinlich nicht ganz so ruhigen Ruhestand. Denn als Oberin des Konvents am St. Elisabethen-Krankenhaus bleibt sie ja auch mit ihrer Erfahrung den Frankfurter Einrichtungen der DERNBACHER GRUPPE KATHARINA KASPER noch erhalten. Zum Abschied bekam sie nicht nur den Dank für ihr Engagement, ihre Treue und vor allem ihr stets gewinnendes Lächeln, sondern in der voll besetzten Kapelle des St. Elisabethen-Krankenhauses auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Abschieds-Ständchen gebracht.

Als Krankenhausoberin wird sie abgelöst von Schwester M. Benedicta Köth. Sie war bis zum Frühjahr im Provinzrat der Dernbacher Schwestern. Für die gebürtige Saarländerin ist Frankfurt aber kein unbekanntes Pflaster, kam sie doch über den Orden bereits 1986 erstmals hier zum Einsatz. Die ausgebildete Erzieherin und Bürokauffrau war unter anderem sieben Jahre Oberin im Hetzelstift in Neustadt an der Weinstraße und zuletzt zwölf Jahre Mitglied der Provinzleitung ihres Ordens, der Armen Dienstmägde Jesu Christi. 

Zu ihrer Antrittsrede hatte sie eigens die Schuhe der Ordensgründerin Katharina Kasper mitgebracht: „Ich will und kann nicht in die Fußstapfen von Katharina Kasper oder Schwester Marita treten. Aber ich will in meinen eigenen Schuhen den Weg weiter gehen, den andere vor mir begonnen haben." Und dass dieser Weg dynamisch und voller Energie beschritten wird, davon waren auch alle anwesenden Redner und Gratulanten überzeugt. Den Mittelpunkt ihres Wirkens sieht sie zunächst vor allem darin, den Mitarbeitern in der Umstrukturierungsphase der beiden Klinik-Standorte Ängste zu nehmen und den Prozess transparent zu begleiten.

Geschäftsleitung und Mitarbeiter gleichermaßen freuen sich auf die kommende Zusammenarbeit und dankten dem Orden der Dernbacher Schwestern, dass auch weiterhin eine Ordensfrau in den Häusern als Mitglied der Betriebsleitung präsent ist.

Schwester Marita wurde während des geselligen Teils der Abschiedsfeier mit einigen Überraschungen beschenkt. Während die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung dafür sorgten, dass sie sich mit ihren Mitschwestern auch um das leibliche Wohl beim Lieblings-Italiener kümmern kann, gab es von der Betriebsleitung eine sportliche Herausforderung in Form eines Fitness-Gerätes. Zum Thema Sport passt auch der Fan-Schal von Eintracht Frankfurt, den die MAV zusammen mit einer Eintrittskarte für ein Heimspiel der Eintracht überreichte. Für Schwester Marita dürfte damit die Zeit des „Ruhestandes" nicht langweilig werden. Und in den Einrichtungen der DERNBACHER GRUPPE KATHARINA KASPER in Frankfurt sei sie natürlich auch weiterhin jederzeit gern gesehen.

Geschäfts- und Betriebsleitung wünschten Schwester Marita für die nun kommende Zeit vor allem viele schöne Momente im Kreise Ihrer Mitschwestern im Konvent, aber auch Gesundheit. Schwester Benedicta wurde die uneingeschränkte Unterstützung zugesagt und viel Freude und ein gutes Miteinander gewünscht. Sie sei ja für ihre Energie bekannt und man gehe davon aus, dass man sie auch als Krankenhausoberin mit dem ihr bekannten Elan erleben dürfe.



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